#thoughts

einfach nur für mich

Ich saß vor ein paar Monaten am Flughafen, alleine – alleine auf den Weg in den ersten Strandurlaub nach Jahren. Nur ich mit mir selbst und ich war mir bewusst, dass es eine Zeit wird in der ich mich mit mir selber beschäftigen werde und muss. Ganz wie von selbst, ganz automatisch…

Es werden Gespenster aus der Vergangenheit auftauchen, Gedanken die einen daran erinnern, wie es hätte sein können, Erinnerungen die einen weh tun. Stark sein und kämpfen, Eigenschaften die ich von klein auf lernen musste & gefühlt nie ablegen kann.

Mach ich das jetzt oder nicht? Was werden andere dazu sagen? Wird dir das wirklich helfen? Ist das nicht zu viel Geld? Hast du überhaupt so viel Geld übrig?

 

Alles Gedanken die mir durch den Kopf schossen als es mich in die Richtung zog dieses Programm zu absolvieren.

Also saß ich nun da, schau bei Spotify was es so Neues gibt und stoße auf einen Podcast. „Der Name kommt mir doch bekannt vor“ – Laura Malina Seiler – ach da fällt es mir wieder ein. Sie wurde mal in einer Mädels Whatsapp-Gruppe genannt, als es um „psychische Unterstützung / Selbstliebe“ ging und ich will ehrlich sein. Ich dachte nur „was ein Scheiß“, wieder irgendjemand der einem erzählt wie man sich selber liebt und ein auf Moralapostel tut. Ich hab dem ganzen dem entsprechend keine Beachtung geschenkt.

Aber jetzt, wo ich da saß & wusste es soll die nächsten Tage nur um mich gehen… Probieren kann man es ja mal. Also suchte ich mir das Thema raus, was interessant kling und machte mir – Happy Holy & Confident – an. „Angenehme Stimme“ war mein erster Gedanke, schaute aus die Fenster und beobachtete die Flugzeuge. Ich schweifte mit meinen Gedanken völlig ab und die Stimme von Laura plätscherte nur so im Hintergrund. Als ich aus meinen Gedanken erwachte – boarding time – schaltete ich sie ab und merkte, dass ich eigentlich nichts mitgenommen habe.

Am Pool gab ich dem ganzen noch einmal eine Chance, keine Ablenkung, nur Laura & ich. Auf einmal hatte sie mich, sie packte mich da, wo ich gerade am meisten in meinem Leben unzufrieden war. Ich verstand, es geht in ihrem Podcast nicht um Selbstliebe alleine. Es geht darum wieso ich hier bin, was ich erreichen will und was „mein Geschenk für die Welt“ ist. Ich hörte mir jeden Tag eine oder mehrere Folge an. Ich fühlte mich von Tag zu Tag mehr bestärkt, dass zu tun was ich liebe, nicht was erwartet wird.

Persönlichkeitsentwicklung…

das ist der Fachbergriff und ich konnte mir nie etwas darunter vorstellen. Allerdings muss ich sagen, dass ich anscheinend schon vorher mehr in der Persönlichkeitsentwicklung gesteckt habe, als ich wirklich wahrgenommen habe. Ich habe vieles schon von ganz alleine verinnerlicht, für mich umgesetzt und in mir befestigt.

Ich musste früh stark sein in meinem Leben. Ich habe mir meist keine Vorbilder genommen, denen ich nachgeeifert bin, ich habe mir Vorbilder genommen wie ich nicht sein möchte. Ich habe Enttäuschungen für mich genutzt, aus Erlebnisse meine Schlüsse gezogen und das macht uns alle am Ende zu dem was wir heute sind.

Ich liebe alles an mir – nach dem mein Selbstbewusstsein einmal von einem Mann so zerstört wurde & damit mein ich nicht nur mein Äußerliches. Ich weiß, dass ich ein Mensch bin der noch das Schöne in der Natur & Welt sieht, Anstand besitzt, „Danke“ sagen kann und meist erst auf die anderen achtet, als auf mich selber (auch wenn mir das oft als Fehler erscheint).

Ich weiß, dass die Menschen die mich in ihrem Leben haben „dürfen“, es zu schätzen wissen. Und mir ist bewusst, dass es nicht üblich ist, dass sich Personen bei mir melden die Hilfe brauchen: eine ehrliche Meinung, aufbauende Worte, ein Ratschlag, mit denen ich kaum noch etwas zu tun habe. Ich weiß, dass es nicht gewöhnlich ist, dass sich mir Menschen gegenüber öffnen, die sonst alles in sich reinfressen. Und ich bin stolz darauf! Ich danke diesen Personen, dass sie mir vertrauen & nich danke mir, dass ich dieser Mensch bin. Das ich durch so viel Scheiße gehen musste, dass ich so viel Schmerz ertragen musste, das ich heute so bin wie ich bin.

Aber egal wie stark ich schon immer sein musste, auch ich möchte mal schwach sein.

Ich habe auch viele Schwächen. Davon weiß ich auch viele zu schätzen, zum Beispiel meine Sensibilität und Gutmütigkeit. Ich fliege damit auch oft auch die Fresse, um es mal auf gut deutsch zu sagen. Aber für mich sind Gefühle das Heiligste auf dieser Welt. Nur ist es so, dass auch ich große Ängste habe, Ängste die ich verdränge und nicht wahrnehmen will. Teilweise glaube ich, ich habe sie so verdrängt, dass sie nur noch ganz tief im Unterbewusstsein sind. Ich glaube, dass mich das in manchen Lebenslagen mehr bremst, als das ich wirklich so sein kann wie ich bin. Das geht schon damit los, dass ich das Gefühl habe mich nicht mehr verlieben zu können. Ich begegne zwar nun auch nicht wirklich oft Männern, wo ich mir etwas mehr vorstellen kann. Wenn, bedeutet dies auch noch nicht das man weiter an mich rankommt, aber wenn… nichts…

Es gibt Erinnerungen, bei denen es mir bewusst ist, dass genau die mich geprägt haben und ich diese verzeihen muss um glücklich zu sein. Ich habe dies allerdings nie in diese Richtung wahrgenommen, bis ich Laura „begegnet“ bin. Sie hat mir so viele Denkanstöße gegeben, hat mich ermutigt, dass zu machen wofür die ganze Zeit mein Herz schlägt, wo ich drin aufgehe.

Laura startet kommendes Jahr mit der – Rise up & Shine University 2018– & manchmal muss man die Dinge die einem vor der Nase immer wieder präsentiert werden annehmen. Ich habe mich also direkt dafür entschieden und die negativen Fragen im Kopf einfach ignoriert. Das Geld ist es mir wert, weil ich schon jetzt so viel mehr Glück & Liebe in meinem Leben wahrnehme. Ich starte jeden Tag viel fröhlicher in den Tag und voller Freude und Dankbarkeit.

Zum Start hat uns Laura nun drei Fragen gestellt

Wofür möchtest du die Rise Up & Shine University 2018 nutzen? Wo möchtest du heute in einem Monat stehen?

Ich habe es vorher eigentlich schon mehr oder weniger beantwortet. Ich möchte nicht wie viele andere „das Licht in mir finden“. Ich möchte meine tiefen Ängste spüren und endlich loslassen können. Mir sind jetzt schon einige Personen und Situationen bewusst denen ich verzeihen muss, aber ich möchte mich durch das Programm dafür bereit fühlen.
Ein großes Problem ist für mich außerdem noch das Thema „Spiritualität“. Ich bin gespannt ob ich mich dem annähern kann und auch ob ich die Leidenschaft zur Meditation finde.

Was brauchst du dafür? (Was kann dir die Community geben?)

Ich möchte kommendes Jahr einer meiner Lebensvision näher kommen und endlich anfangen. Ich weiß das ich es schaffe. Aber wenn die Momente des Zweifelns kommt, gibt es da andere Menschen die mich bestärken werden. Das es eine Community gibt reicht für mich schon. Das Gefühl nicht alleine zu sein, nicht alleine daran zu glauben und alleine durch de Schmerz zu müssen ist schon sehr befreiend.

Was kannst du der Community geben?

Wie schon erwähnt habe ich immer ein offenes Ohr und ich bin immer ehrlich, also wer eine ehrliche Meinung möchte… Aber abgesehen von den „Fürsorglichen Eigenschaften“ Ich bin ein sehr kreativer Mensch. Vom Beruf bin ich Innenarchitektin und wie man hier sehen kann, als „Nebenjob“ Bloggerin und ich liebe es zu „designen“. Wer Hilfe brauch bei Layouts, Logos, Marken Konzepten, Innenarchitektur Konzepten / Entwürfen etc – ich liebe es

Ich weiß nicht ob sich ein, zwei oder eventuell auch mehrere Leser auf eine Art und Weise hier wiederfinden, aber ich würde mich sehr freuen eure Geschichten zu hören. Eure Zweifel, eure Gedanken, vielleicht auch eure Meinung zu dem Thema Persönlichkeitsentwicklung. Schreibt sie gerne in die Kommentare.

Ich bin froh, das ich mich dem Thema Schritt für Schritt öffne und das ich es einfach mal ganz für mich alleine tue.

6 thoughts on “#thoughts – einfach nur für mich”

  1. Liebe Mel,
    was für ein schöner Post und was für ein wundervoller Blog :)! Für mich bist jetzt schon eine Inspiration, auch ich habe einen Blog angefangen. Erst Mal nur als Foodblog, aber die Tiefe fehlt mir und ich überlege auch eine Rubrik für „Thoughts“/ „Soul“ mit einfliessen zu lassen.

    Zu deinem Eintrag: mir ging es genauso, mit dem Geld und ob das Programm wirklich was für mich ist. Mein Herz hat mir sofort gesagt, wow Sina wie geil, das ist alles, was du brauchst. Aber mein Verstand sagte mir, ach komm jetzt hast du doch gar keine Zeit für sowas, du willst schon wieder viel zu viel auf einmal. Momentan mache ich einen Master (abends), habe einen neuen Job und will meinen Blog ins Rollen bringen. Aber ich bin mir so sicher, dass die Rise&Up and Shine University genau das ist, was ich brauche, um Ängste loszulassen und alte Glaubensätze fallen zu lassen und mir näher zu kommen! Zum Wohle des Higher Selfs in uns :).
    Ich freu mich, dass du dabei bist und Drück dich ganz feste!
    Sina

    1. Liebe Sina, vielen Dank für dein wundervollen Kommentar. Ich bin froh das wir uns beide für den Weg entschieden haben und freue mich auf eine tolle Zeit zusammen 🙂

  2. Hallo Mel, ich folge dir nun schon ein paar Monate und bin nicht gerade der aktivste Instagram User, zum einen hab ich Instagram erst für mich entdeckt aber gleichzeitig möchte ich der Some Welt nicht zu viel Macht geben. Ich kann dich vollkommen verstehen, mir geht es ganz genauso. Ich schätze und liebe mich selbst zu wenig, freue mich für alles schöne anderer und würde mich immer für andere aufopfern und mich zurück stellen. Ich arbeite wie ein Idiot und kann nicht lockerlassen. Das hat schon viele kleine Folgen. Ich habe seit letztem Jahr eine Therapeutin und ich merke das irgendwie irgendwo etwas in mir passiert, aber ich kann es oft nicht greifen und es ist ein harter langer Weg. Ich wünsche dir viel Energie und genieße diese Lichtblicke und Veränderungen. Liebe Grüße jacqui

  3. Vielen Dank für deinen schönen Text. Er entspricht so sehr dem was ich auch schon erlebt habe.
    Persönlichkeitsentwicklung ist ein ständiger Prozess. Wer sich dafür interessiert lässt sich sehr schnell im Angebotsüberfluss verlieren. Und selbst wenn ein Ziel erreicht ruft doch gleich das nächste.

    1. Das stimmt und es entsteht ein so großer Wissensdurst. Aber es gibt einem gleichzeitig auch mehr Sinn im Leben, vor allem wenn man keine Träume mehr hatte.

      Danke für dein Kommentar 🙂

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